Unterer Rücken

Als unterer Rücken wird der Bereich der Lendenwirbelsäule bezeichnet. Dieser besteht aus fünf Lendenwirbeln. Zwischen den einzelnen Wirbeln liegen die knorpeligen Bandscheiben, die wie ein Schwamm funktionieren. Unter Druck geben diese Flüssigkeit ab und saugen sich bei Entlastung, z.B. im Schlaf, wieder mit Flüssigkeit auf.

Gottlob (2007) nennt drei Hauptfunktionen der Wirbelsäule:

  1. Bewegungsfunktion – ermöglicht vielfältige Bewegungen des Körpers
  2. Belastungsaufnahme – Belastungen aufnehmen und weiterleiten
  3. Schutzfunktion – Schutz des Rückenmarks mit allen motorischen und sensorischen Nervensträngen

Die Lendenwirbelsäule ist der unterste Teil des Rückens. Hier kommen die Kräfte der Beine, des Beckens und der Bauchorgane zusammen. Das ist der Grund, warum es häufig zu Beschwerden in diesem Bereich kommt.

Beim Flossing haben wir direkten Einfluss über das Becken und die Hüfte auf diesen Bereich.

Screening

Ausgangsposition Finger – Boden – Abstand (FBA): Sollten Sie sich für den Test des Finger – Boden – Abstandes aufrecht hin. Die Füße sind zusammen und ihre Knie sind durchgedrückt.

Zielsposition Finger – Boden – Abstand (FBA): Versuchen Sie nun, durch Vorbeugen des Oberkörpers mit ihren Fingern den Boden an ihren Fußspitzen zu berühren. Achten Sie darauf, dass ihre Knie die gesamte Zeit durchgedrückt sind.

Fehler Finger – Boden – Abstand (FBA): Können Sie den Boden bei durchgestreckten Knien nicht erreichen, so gilt das Screening als nicht bestanden.

Wrapping unterer Rücken

Anker unterer Rücken: Wickeln Sie das Flossband mit einer Zugstärke von 70 – 80% und befestigen Sie das Bandende, indem Sie es unterlappen. Dafür den letzen Zug nur bei 50 – 60% Zugstärke durchführen.

Fertiger LWS-Wrap: Tipp: Dieser Wrap kann auch bei Symphysenschmerzsyndromen sinnvoll sein.

Aktivierung und Training unterer Rücken

Ausgangsposition Brezelstretch: Legen Sie sich auf die linke Seite auf eine Matte auf dem Boden. Das obere, rechte Bein ziehen Sie nun mit der unteren Hand so weit wie möglich Richtung Brust und drücken es Richtung Boden. Mit der oberen, rechten Hand greifen Sie hinter dem Körper nach dem unteren, linken Sprunggelenk / Füßrücken. Sollte Ihre Beweglichkeit nicht ausreichen, um das hintere Sprunggelenk erfassen zu können, empfehlen wir, ein Powerband als Verlängerung des Arms zu nutzen, indem Sie es als Schlaufe um das Sprunggelenk legen und dann am Ende des Bandes ziehen.

Endposition Bretzelstretch: In der Ausgangsposition atmen Sie tief ein (drei Sekunden). Mit der Ausatmung bauen Sie Druck mit der hinteren Hand in den Fußrücken des hinteren Fußes auf. Gleichzeitig drehen Sie den Oberkörper samt Schultern von der Seitlage von der Seitlage in die Rücklage, ohne dass sich das vordere Knie vom Boden löst.

Ausgangsposition – Baby –Roll – Position 1: Umarmen Sie, am Boden sitzend, Ihre Knie und ziehen Sie sie so dicht wie möglich an den Körper heran. In der Ausgangsposition hat nur das Gesäß Kontakt zum Boden

Bewegungsablauf 1 Baby – Roll – Position 2: Aus dieser Position rollen Sie sich nun Wirbel für Wirbel in die Rückenlage. Die Arme umklammern zunächst noch die Knie.

Bewegungsablauf 2 – Baby – Roll – Position 3: Für Fortgeschrittene In der Rückenlage angekommen, spannen Sie Ihre Bauchmuskulatur weiter an, sodass der untere Rücken den Kontakt zum Boden hält. Bei fixiertem Rücken strecken Sie nun langsam und kontrolliert nacheinander Ihre Arme über den Kopf und Ihre Beine nach unten vom Körper weg.

Training – Baby – Roll – Position 4: Aus der Rücklage drehen Sie sich mithilfe Ihrer Rumpfmuskulatur in die Bauchlage und umgekehrt. Die Arme und Beine haben dabei keinen Kontakt zum Boden. Die gesamte Bewegung bezeichnen wir als Baby Roll, Entfaltung aus der Embryoposition in Streckung und Drehung um die eigene Körperachse.

Weitere Anwendungen

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