Die SWATT Methode

An erster Stelle steht die Frage nach ihrem Bewegungsziel. Welche Sportart wollen Sie betreiben? Ausgehend von ihrem Bewegungsziel, sollten Sie sich überlegen, ob aus ihrer Sicht Beweglichkeitseinschränkungen oder Schmerzen vor, bei oder nach der Bewegung oder Sportart auftreten. Aus diesen ersten Angaben ergibt sich die konkrete Auswahl für ihre Screeningtest.

Mithilfe der einfachen Screeningstests (Hands-off) können Sie eine erste Einschätzung Ihrer Beweglichkeit in den verschiedenen Körperpartien erhalten! Durch die Screeningtests versuchen wir, zu beantworten, das VITALITY FLOSSING an der jeweiligen Körperpartie für Sie sinnvoll ist oder nicht. Zusätzlich können Sie unsere Hands-on-Screeningmethode nutzen, um festzustellen, in welche Richtung der Zug des Flossbandes gehen sollte.

Die Screenings sind kein Muss für die Nutzung von Flossbändern, machen es ihnen jedoch möglich, genaue Vorher-nacher-Vergleiche zu ziehen, um so zu überprüfen, ob ihnen das Flossing geholfen hat, beweglicher zu werden! auch in der Reintegration nach Beschwerden oder Verletzungen sind die Screeningtests ein hilfreiches Verfahren zur Überprüfung der Beweglichkeit und damit auch in Teilen der Belastbarkeit der jeweiligen Strukturen.

SWATT Methodik
  • Screening Hands-off / Hands-on
  • Wrapping
  • Aktivierung
  • Training
  • Therapie
Screening:

Als Athletik-, Personal Trainer oder als Physiotherapeuten sind wir ständig auf der Suche nach effektiven und einfachen Testmethoden, um unsere Klienten bestmöglich zu kontrollieren und eventuelle Defizite herauszufiltern. Wir haben über die Jahre gelernt, nicht möglichst viele Tests durchzuführen, um am Ende zu keinem Ergebnis zu kommen, sondern die persönlichen Kennzahlen in wenigen Tests zu definieren. Ziel ist es, innerhalb von wenigen Minuten die Beweglichkeit des Kunden zu überprüfen und zu entscheiden ob eine Flossingintervention sinnvoll ist oder ob die getestete Körperregion eine normale Beweglichkeit aufweist. Um die richtige Körperpartie für die Flossinganwendung auszuwählen und das Ergebnis überprüfbar zu machen, wird der Screeningtest eingesetzt.

Wrapping:

Unter Wrapping verstehen wir das Einwickeln der einzelnen Körperpartien. Dabei ist zu beachten, wie stark und in welche Richtung wird das Band ziehen. Auch wird definiert, wo die Anlage beginnt, d.h., wo der “Anker” angelegt wird und wie der fertige Wrap aussieht. Beim Wickeln ist es vor allem wichtig, dass das Band auf der Beschwerdestelle mit 60-80% Zugkraft angelegt wird. Das Wrapping ist meist mit Schmerzen verbunden. Von einer Skala 0-10 (0=keine Schmerzen; 10=maximale vorstellbare Schmerzen) sollte die Belastung je nach Körperregion und Beschwerde bei 7-9 liegen.

Aktivierung und Training:

Aktivierung nennen wir die Übung, die isoliert einzelne Körperteilbereiche bewegen. Hier geht es vor allem um eine Verbesserung der Muskeldynamik. Als Training bezeichnen wir die Übungen, die komplexe mehrgelenkige Bewegungsabläufe darstellen. Bei den Trainingsübungen geht es neben der Verbesserung der Muskeldynamik vor allem auch um die Steigerung der Bewegungskoordination.

Therapie:

Unter Therapie verstehen wir alle Übungen, bei denen der Therapeut Hand anlegt und die Gewebegleitähigkeit oder Gelenkbewegung durch Techniken wie Querfriktion, Grapping, Traktion oder assistive Beugung und Streckung unterstütz oder führt.